Alle zuhause und doch zusammen!

Wie wir die Tage in Zeiten von Corona verbringen und ganz viele "Experimente"...

Nun ist auch schon die zweite Woche vergangen, in denen die Einrichtungen geschlossen und nur für die Notbetreuung geöffnet sind. Die meisten Kinder sind zuhause, die meisten Kolleginnen und Kollegen auch. Homeoffice als Erzieher*in - dass was man vielleicht mal aus Spaß ganz lustig gefunden hätte ist seit kurzem Wirklichkeit und für alle von uns, die gerade von zuhause aus arbeiten, etwas schwer.

Es ist ganz schön leise und auch wenn man nun "endlich" mal Zeit hat, in Ruhe und ohne Zeitdruck einen Bericht nach dem anderen zu schreiben, fällt einem die Decke auf den Kopf: Matschhosen trocknen, Stoppersocken suchen, Verstecken spielen und ganz viel Draußen sein - das alles hat momentan Pause. Der Alltag hat sich auch für die Familien verändert und damit wir die Zeit ohne Kindergarten gemeinsam gut meistern können, haben wir in den letzten Tagen viele Ideen umgesetzt und schon neue geplant.

Viele Kinder haben das Angebot wahrgenommen, mit ihren Bezugserzieher*innen zu telefonieren und sie sogar per Facetime, Skype & Co. anzurufen. Es erreichten uns viele liebe E-Mails von Familien, die von ihrem neuen Alltag erzählten und uns sogar Fotos schickten. Mit den Kindern, die wir in der Notbetreuung betreuen haben die Erzieher*innen Regenbogen gemalt und kleine Grußbotschaften auf Blätter geschrieben und sie einlaminiert an unseren Zaun gehangen - habt ihr sie schon entdeckt?

In der kommenden Woche sammeln wir fleißig Gemaltes und Gebasteltes für unsere Nachbarn im Seniorenheim Carpe Diem - denn auch an sie denken wir in dieser schwierigen Zeit sehr. 

Am Montag startet unsere erste Storytime per Skype - wir lesen ein Bilderbuch vor und die Kinder können vor dem Computer zuhören und auch interaktiv mitmischen. Es wird ein Experiment, aber wir freuen uns über jedes Gesicht, welches wir dort sehen werden. 

Ansonsten: haltet durch, wir hoffen dass wir euch alle bald wiedersehen - bleibt gesund.