Bauernmarkt für Klein und Groß
Schön wars :)
Auch wenn der Herbst sich nicht von seiner goldensten Seite gezeigt hat, war doch einiges los auf unserem ersten Bauernmarkt im Kindergarten: Eltern, Familien, Senioren und externe Interessierte tümmelten sich zwischen den Marktständen im Innenhof der Einrichtung. Beim Imker gab es unterschiedliche Honigsorten, die natürlich jeder mal probieren konnte: Blütenhonig, Tannenhonig und sogar Rohhonig konnte getestet werden - auch gekauft wurde fleißig. Auf dem Weg zum nächsten Stand konnte dann aber auch die Fotostation getestet werden, zwischen Stroh und Kürbissen gab es den ein oder anderen Schnappschuss.
Am Stand vom Kindergarten war alles selbstgemacht: Granola, Seife, Kirschkernkissen, verschiedene Salze, herbstliche Gießformen und sogar Hundekekse konnten erworben werden und kamen dem Kindergarten zugute. Für das leibliche Wohl sorgte der Kaffee-und Kuchenstand, bei dem wir im nächsten Jahr sicher nochmal etwas aufstocken können, denn Apfel- und Zwetschgenkuchen waren schnell verputzt.
Leider kam der rollende Hofladen nicht und wir warteten vergeblich, dafür hat ein anderer Stand viele Interessenten zu sich gezogen: Thamani! Die Kinder schauten gebannt auf den Fernseher, der den Prozess der Herstellung der Tassen und Schalen in einem Video zeigte und Gordon Weuste, Gründer des Startups, erzählte von der Entstehung und Umsetzung seiner Idee: in Kenia werden Tassen und Müslischalen aus Ton hergestellt und tagelang unter hohen Temperaturen gebrannt. Anschließend werden sie in den Schulen von Kindern im Kunstunterricht bemalt. Jede Tasse, jede Schale - ein Einzelstück! Zusammen mit einem Foto des Künstlers und einer kleinen Karte mit dem vergebenen Namen für die Keramik geht es dann auf den langen Weg nach Deutschland, von wo aus sie dann in die ganze Republik verschickt werden. Und jeder Käufer kann sich nicht nur über ein schönes Einzelstück freuen, sondern hat auch noch einen guten Zweck erfüllt: jede verkaufte Tasse bezahlt einen Monat Schulgeld für die kleinen und großen Künstler. Außerdem sichert man mit seiner Untersützung auch Arbeitsplätze in der Töpferei. Die Entstehungsgeschichte hat viele sehr beeindruckt, so dass die ein oder andere Schale nun einen neuen Besitzer hat - und für manche die erste "eigene" Tasse bedeutet.
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen bedanken, die uns an diesem Tag unterstützt haben und dabei waren. Im nächsten Jahr wird es definitiv eine Wiederholung geben - hoffentlich mit noch mehr Ausstellern und Vielfalt, aber auf jeden fall mit noch mehr Kuchen :)