Das "Wir" wächst!
Wie wir trotz "Abstand halten" immer mehr zusammenrücken.
Nun sind schon drei Wochen im Homeoffice und der Notbetreuung vergangen und auch wenn so etwas wie "Normalität" nicht wirklich eintreffen kann, lernen wir gerade alle damit zu leben. Wir gehen nur noch schnell einkaufen, arbeiten zum Großteil von Zuhause und schränken unsere Sozialkontakte auf das Minimalste ein. Der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite und wir schauen meist nur von drinnen dabei zu. Das alles klingt ganz schön sentimental und pessimistisch, dennoch gibt es auch für uns viele kleine Lichtblicke, die uns in diesen schwierigen Zeiten den Tag ein bisschen schöner machen.
In der letzten Woche haben wir durch unterschiedlichste Wege versucht, mit unseren Familien in Kontakt zu bleiben: es gab (Bilinguale-) Vorlesestunden per Skype, ein Musik-Vormittag per Zoom (vielen Dank für Ihr ehrenamtliches Engagement Herr Babic!) und viele lustige Telefonate mit Kindern. Uns erreichten zahlreiche E-Mails von Eltern, die sich über den virtuellen Austausch sehr freuten und von ihrem neuen "Alltag" berichteten.
Unsere Eingangswand ist sonst immer für unsere Wochenrückblicke reserviert: am Ende einer Kindergarten-Woche kann man normalerweise lesen, was die Kinder bei uns alles erlebt haben. Heute zieren aber viele Briefe, E-Mails und Bilder diese Wand und jeden Morgen kommt Neues hinzu. So schwierig es auch ist, gerade Kinderbetreuung und Arbeit unter einen Hut zu bekommen, so schwer ist es auch für uns, ohne all die vielen Kinder in der Einrichtung zu sein. Wir freuen uns wenn es wieder richtig los geht - hoffentlich bald!
Derzeit gibt es nichts Neues, wann und wie wir wieder zurück zur "Normalität" übergehen, dennoch machen uns die vielen schönen Momente der virtuellen Begegnung Mut, dass wir diese Ausnahmesituation gemeinsam schon irgendwie schaffen werden.
Wie immer gilt: bleiben Sie gesund, bis bald!