Die letzten Tage des Jahres

Das Jahr 2019 ist vorbei, doch die letzten Wochen vor dem Jahreswechsel waren zu spannend, um nicht verewigt zu werden.

Im Dezember war bei den Fledermäusen aller Hand los, denn die Weihnachtszeit bringt viele Aufgaben mit sich: Weihnachtsbaum kaufen, alles gemütlich machen, Plätzchen backen, Wunschzettel schreiben und und und!

Charlie Nutella

Doch zu Beginn der "schönsten Zeit des Jahres" gab es erstmal eine große Überraschung: plötzlich saß da ein kleiner Elf auf unserer Mondlaterne, er sah genauso aus wie auf dem Buch, welches er scheinbar mitgebracht hat. Schnell war klar, es ist ein Weihnachtself, den die Kinder "Charlie Nutella" getauft haben und der ab sofort ganz genau hinschaut, was wir so machen - und dabei selbst das ein oder andere Chaos verursacht. Charlie Nutella hat uns sehr viel Spaß bereitet, ist vielen Kindern sehr ans Herz gewachsen und hat beim Abschied die ein oder andere Träne gekostet. Aber wir hoffen alle auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Oh Tannenbaum!

Die Vorschulkinder haben sich mit einer großen Portion Partizipation für einen Tannenbaum entschieden: im Baumarkt angekommen konnten die Kinder sich selbst umschauen und drei Bäume aussuchen. Aufgestellt konnten sie diese begutachten und sich dann entscheiden, zu welchem Baum sie sich stellen. Entschieden, eingepackt, transportiert und aufgestellt. Und dann gab es kein Halten mehr, alle wollten direkt loslegen und den Tannenbaum zu einem schönen Weihnachtsbaum dekorieren. Gesagt, getan - definitiv die richtige Wahl!

 

Frohe Weihnachten

 

Wie in den letzten Jahren haben wir kurz vor Weihnachten fleißig gebacken, verziert und verpackt: über 80 kleine Tüten mit leckeren & selbst-gemachten Plätzchen sind bereit, verteilt zu werden. 

Nur an wen? „An die Altenheimer“ riefen ein paar Kinder. „Nein, das bekommen die die im Seniorenheim wohnen“ riefen andere. Beides irgendwie ja richtig, denn wir setzen die Tradition fort und machen den Bewohnern des Seniorenparks Carpe Diem eine kleine Freude. 

Mit Bollerwagen voll Tüten und als kleine Weihnachtsengel zogen wir los und schon im Eingang freuten sich die ersten BewohnerInnen noch beim Frisör über die kleine Überraschung. Mit dem Aufzug ging es von Etage zu Etage, um so viele Menschen wie möglich zu sehen und ihnen neben den Plätzchen auch noch einen Wunsch mit auf den Weg zu geben: „Frohe Weihnachten“ hörte man von den Kindern in jedes Zimmer rufen und blickte in sichtlich gerührte Gesichter. Es ist wie in jedem Jahr eine tolle Gelegenheit, Freude zu verbreiten und besonders in dieser für SeniorInnen auch schwierigen Zeit ein Gefühl der „Dazugehörigkeit" zu vermitteln. 

Viele waren sehr dankbar, unterhielten sich noch eine Weile mit den Kindern oder ließen sie durch ihre Fenster schauen. „So sieht unser Außengelände von hier oben aus - cool!“ riefen sich die Kinder zu. Von hier aus sieht wirklich alles irgendwie anders aus. Und dann haben wir ihn tatsächlich getroffen, den Weihnachtsmann- zumindest einer der Bewohner sieht diesem zum Verwechseln ähnlich. Ob er es wohl ist?

Am Ende war der Bollerwagen komplett leer und unsere Mission erfolgreich - fröhliche Weihnachten an alle!

 

Wir wünschen allen Familien ein frohes, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2020 und freuen uns auf die vielen Abenteuer, die dieses Jahr für uns bereit hält!