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Flaschenpost gefunden!

An unserem Sommerfest hatten Kinder die Möglichkeit, eine Flaschenpost zu gestalten: mit ein bisschen Sand, etwas Glitzer und einem kleinen Steckbrief über den Absender. Viele Kinder folgten dem Angebot und füllten die Flaschen gemeinsam mit ihren Eltern - auch mit der Hoffnung, dass sie jemand findet, wenn sie sie ins Wasser geworfen haben. Wo genau sie ihre Flaschenpost einwerfen wollten, wussten einige ganz genau: “Im Urlaub, da gibt`s ganz viel Wasser” , “Ja und ich werfe die Flasche in die Ruhr, der Fluss ist ja direkt hinter dem Kreis(verkehr)”, “Ich nehme sie mit nach Italien, da ist nämlich auch ein Meer!”.

Seitdem sind einige Wochen vergangen und plötzlich erhielten wir einen Anruf aus der Nähe von Rostock: “Wir haben etwas gefunden, dass einem eurer Kinder gehört! Bei Bauarbeiten am Hafen von Rostock haben wir die Flaschenpost von Malia gefunden!”. Glatt kam per E-Mail noch ein Foto des Fundes hinterher und die Freude war riesig. Unsere erste Flaschenpost wurde gefunden - zwar ist sie gar nicht so weit gekommen (sie wurde in Warnemünde am Strand eingeworfen), aber das macht gar nichts - denn jemand hat sie gefunden und sich gemeldet, das ist alles was zählt. 

Ein paar Tage später erhielten wir eine E-Mail auf Spanisch mit einem Foto einer weiteren Flaschenpost. Schnell mussten wir diese kurz übersetzen, um rauszufinden, dass ein Fischer auf einem Fischerboot vor der Küste Lanzarotes unsere Flaschenpost im Meer gefunden hat. Er freute sich sehr über den Fund, wollte mehr über das Kind und seine Familie erfahren und schickte liebe Grüße vom Fischerboot. 

Wir sind schon sehr gespannt, ob vielleicht noch eine Flasche gefunden wird - und freuen uns bis dahin über die Antworten der ersten Finder.