„Von der Quelle bis ins Meer – Wasser neu entdecken!“ Der Forschertag bei den Fledermäusen

„Wo kommt das Wasser eigentlich her?“ „Fließt Wasser schnell und langsam zugleich?“ „Können etwa nur Biber Dämme bauen?“ An unserem Forschertag sind wir diesen Fragen nachgegangen.

In den Stammgruppen sind wir auf den vorher besprochenen Bereich aufs Außengelände gegangen, um uns dort zu treffen. Zuerst sah alles nach einer ganz normalen Sandburg aus, aber schnell wurde klar, dass an der Sache etwas komisch war.

Eine Sandburg mit einem Wasseranschluss auf dem Dach?

„Das ist ein Geheimversteck!“

„Ein Bibergeheimversteck!“

Der Gedanke mit den Bibern sollte in unseren Köpfen verweilen.

„Ein Berg mit Wasser!“

„Ein Wasserfall!“

„Oder vielleicht ein Fluss?“

„Aber da hinten ist ein See, das ist doch babyleicht.“

Allerlei Thesen wurden in die Runde geworfen.

Zum überprüfen wurde das Wasser eingeschaltet.

Ein kleiner Bach formte sich geschwind und floss den Berg herunter. Am untersten Ende begann sich das Wasser zu sammeln und begann sich in einen See zu verwandeln.

Also eine Frage konnten wir schon beantworten, das Wasser kommt nämlich oft aus Bergen heraus, wie bei unserer Quelle.

Das Wort Biber blieb aber dennoch in aller Munde, Biberversteck, Biberhöhle, Biberdies und Biberdas. Biber überall.

„Biber bauen doch Dämme.“ Schallte es aus dem Hintergrund.

„Die benutzen Stöcker und Äste!“

Gesagt, getan.

Rasch wurden Stöcker gesammelt und in den Bach gelegt. An vielen verschiedenen Stellen im Bachverlauf wurden die Stöcker platziert und das Wasser staute sich ein wenig, aber nicht erheblich.

„Wie können wir das Problem denn lösen? Wie schaffen wir es, dass sich das Wasser staut?“

„Vielleicht nur da, da ist das Wasser eng!“ „Und Steine.“

Die Idee hat gefruchtet, denn kurz nachdem die Stöcker und Steine an einen zentralen Punkt gesammelt und hingelegt worden sind, fing das Wasser an sich zu stauen.

Nur noch sehr wenig Wasser rann durch die Steine und die Stöcke, sodass der kleine See klein blieb.

„Das ist wie bei den Biberbrüdern.“

„Ein echter Biberstaudamm.“

Natürlich kam noch so viel kühles Nass im kleinen See an, dass er förmlich zum plantschen einlud.

Das sonnige Wetter und das kalte Wasser, eine perfekte Mischung für sommerliche Forschertage.